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Regionale Lebensmittel auf dem Läuferteller: Brezeln aus der Region Rhein-Neckar

In der dritten Folge der regionalen Spezialitäten werden Brezeln aus der Metropolregion Rhein-Neckar vorgestellt. Um die Erfindung der Brezel ranken sich viele Legenden, angeblich entstand sie im Schwäbischen als ein Backwerk, durch das dreimal die Sonne scheinen soll. Bekannt ist die Brezel schon seit dem Mittelalter als Fastenspeise, es gibt unzählige regionale Variante mit oder ohne Lauge, mit Salz oder mit Zucker, mit dünnen oder dickem "Ärmchen". In der Region Rhein-Neckar unterscheidet man hauptsächlich die badische und die pfälzer Brezel. Die badische Brezel aus Mannheim ist dick, weich und zeigt am Bogen viel weißen Teig, während die pfälzer Brezel aus Speyer dünner, knuspriger, salziger und nicht aufgesprungen ist

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Regionale Lebensmittel auf dem Läuferteller: Ammerländer Schinken

In der zweiten Folge der wenig bekannten regionalen Spezialitäten wird diesmal Schinken aus dem niedersächsischen Ammerland vorgestellt, einer Region in der Nähe von Oldenburg. Sportlerinnen und Sportler, die Fleisch und Wurstwaren essen, haben oft Schwierigkeiten, etwas wirklich Sportgerechtes zu finden. Magerer Schinken scheint ideal zu sein und wird in der Sporternährungsliteratur häufig empfohlen, doch im Supermarkt begegnen wir meist nur dem nitritpökelsalzhaligen Kochschinken oder dem industriell gefertigten Formfleisch(vorder)schinken. Nitritpökelsalz ist ein Lebensmittelzusatzstoff, der einerseits schädliche Mikroorganismen bekämpft, anderseits aber in hohen Dosen schädlich wirken kann (siehe Lesetipp). Über die Produktion von Formfleisch und Schinkenimitaten finden sich im Internet zahlreiche und alles andere als leckere Berichte. Schinken kauft man also besser am Stück, qualitativ hochwertig, aus regionaler Herstellung und möglichst ohne Nitritpökelsalz.

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Regionale Lebensmittel auf dem Läuferteller: die Nordseegarnele

Wir Laufbegeisterten sind viel unterwegs und lernen bei Wettbewerben oder Einladungsläufen oft regionale Spezialitäten kennen. Einige dieser Lebensmittel eignen sich für eine sportgerechte Ernährung und sind manchmal sogar zu Unrecht in Vergessenheit geraten. In dieser Kolumne zur Sporternährung möchte ich einige dieser Lebensmittel unter die Lupe nehmen, quer durch die Geographie. Den Anfang macht die Nordseegarnele aus Ostfriesland.

Die sog. Nordseekrabbe, lokal auch Granat genannt, ist eigentlich gar keine Krabbe, sondern eine Garnele. Mit dem Muskel in ihrem Schwanzfächer kann sie sich schnell bewegen und genau dieses Muskelfleisch ist es, was die Nordseegarnele so begehrt macht. Besonders frisch ist sie dort, wo es noch grosse Krabbenkutterflotten gibt, wie z.B. im ostfriesichen Greetsiel. Heutzutage werden die Nordseegarnelen bereits auf dem Kutter abgekocht und in Kühlkisten verpackt. Touristen, die im Hafen auf die zurückkehrenden Kutter warten, sehen daher nur noch ein völlig unromantisches Umladen von Kühlkisten in bereitstehende Kühlfahrzeuge. Nach dem Konservieren wird ein Teil der Garnelen im Fischgeschäft ungeschält verkauft, wer Krabbenpulen kann, ist hier klar im Frischevorteil.

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